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VODC '05 - Rückkehr nach Köln
Nach vielen Jahren ist die VO-Konferenz an den Ort zurückgekehrt, an dem deutsche VO-Konferenzen (und deren Vorgängerkonferenzen
zu Clipper) begonnen hatten: also nach Köln. Und mit 85 Teilnehmern (aus 12 Ländern!) ist man zwar lange nicht an die Anfangszahlen aus den 90er Jahren hingekommen, aber der stetige
Teilnehmerrückgang der vergangenen Jahre konnte abgefangen werden, so dass die Zahlen der vergangenen zwei Jahre z.T. deutlich übertroffen wurden.
Das Vortragsprogramm bestand aus vier, meistens sogar fünf, parallel abgehaltenen Vorträgen zu Visual Objects und Vulcan.NET. Mindestens
zwei der Vorträge in einem Slot wurden in englischer Sprache gehalten, wodurch ein größerer Anteil an internationalen Teilnehmern
gewonnen werden konnte. Das war nicht zuletzt auch der Tatsache zu verdanken, dass das komplette Entwicklerteam anwesend war (Selbst
Robert van der Hulst war trotz Krankheit für einen Tag anwesend, um wichtige Gespräche zu führen).
Die Vortragsthemen waren erstmals zu etwa gleichen Teilen auf Visual Objects und Vulcan.NET verteilt. Verständlicherweise war die
Neugier bzgl. Vulcan.NET sehr groß und es waren oft nicht einmal Stehplätze bei diesen Vorträgen zu bekommen. Die Vorträge
zu VO waren voll gepackt mit Expertenwissen: kein Wunder bei Referenten-Namen wie Joachim Bieler, Michael Fischer, Meinhard
Schnoor-Matriciani, Ivo Wessel, Frans de Wit, die seit Jahren für qualitativ hochstehende Vorträge bürgen. Viel beachtet wurde auch
Chris Pyrgas (aus Griechenland), der als Neuling im Rednerkreis sich als .NET und Vulcan.NET-Experte profilieren konnte - kein Wunder:
schließlich hat er die bis dahin größte Anwendung in Vulcan.NET geschrieben, nämlich VIDE, eine Entwicklungsumgebung für Vulcan.NET.
Mit dem Hotel waren alle zufrieden, so dass sich der Veranstalter gleich entschloss, vorbereitende Gespräche mit dem Hotel Event-Management
über eine Wiederholung im folgenden Jahr (2006) zu beginnen.
Für viele langjährige Konferenzteilnehmer interessant war auch ein Wiedersehen mit Uli Kroll, Ralf ("Sabo") Saborowski und
Ansgar Trimborn aus dem alten VO-Entwicklerteam, die der Veranstalter zu einem abendlichen Barbesuch eingeladen hatte.
Alles in allem eine gelungene Konferenz. Das zeigt sich auch daran, dass fast alle Teilnehmer, die noch nicht VOPS-Mitglied waren,
nach der Konferenz ihre Subskription bestellten (siehe auch 2. Statusbericht zu VOPS).
Dieter Crispien
(Konferenzleitung)